
The episode discusses the handling of hate crimes in Germany, focusing on the NSU murders and the shortcomings of law enforcement.
Die rechtsextreme Terrorgruppe NSU ermordet zwischen 2000 und 2006 neun Menschen mit Migrationshintergrund. Die Polizei tappt damals viele Jahre im Dunkeln, sucht die Täter zunächst im türkischen Drogenmilieu. Als eine Lehre aus dem Behördenversagen beschließt die Politik, entschiedener gegen Hasskriminalität vorzugehen. Aber die Realität sieht anders aus. Die NDR-Investigativjournalistin Alexa Höber hat recherchiert, wie Behörden und Politik mit solchen Fällen umgehen. Sie erzählt in dieser 11KM-Folge von Verfahren, die ohne gründliche Ermittlung eingestellt werden und von Statistiken, die in Schubladen verschwinden. Hier geht’s zum Film von Alexa Höber über institutionellen Rassismus in deutschen Gerichten: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/meldungen/nach-unfalltod-von-mubarak-salami-familie-stellt-fragen,salami-unfalltod-justiz-100.html In dieser früheren 11KM-Folge „Häusliche Gewalt: Warum Opfer nicht ausreichend geschützt werden“ schauen wir auf den Fall der von ihrem Ex-Freund ermordeten Anna-Lena. Und warum die Polizei nicht mehr getan hat, das zu verhindern: https://1.ard.de/11KM_Haeusliche_Gewalt Hier geht’s zu Kaff Crimes, unserem Podcast-Tipp…
Host: tagesschau
Guest: Alexa Höber
Organizations: NSU, NDR, ARD
Books & works: Häusliche Gewalt: Warum Opfer nicht ausreichend geschützt werden, Kaff Crimes
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