ADHS in der zweiten Lebenshälfte

ADHS in der zweiten Lebenshälfte

August 15, 2026 · 33 min

About this episode

The episode discusses the challenges and misconceptions surrounding ADHD in older adults, including diagnosis and quality of life.

ADHS hört nicht mit 40 auf. Und es verschwindet auch nicht mit dem Renteneintritt. Was passiert, wenn jahrzehntelange Kompensationsstrategien plötzlich nicht mehr greifen? Wenn die Struktur des Berufs wegfällt, körperliche Einschränkungen zunehmen oder wichtige Bezugspersonen fehlen? Viele Betroffene erleben dann etwas, das sie zutiefst verunsichert: Vergesslichkeit, Erschöpfung, innere Unruhe und die Angst vor einer Demenz. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ADHS im höheren Lebensalter häufig übersehen oder falsch diagnostiziert wird. Wir beleuchten die erschreckenden Studien zur verkürzten Lebenserwartung, erklären den Zusammenhang mit Begleiterkrankungen wie Depression, Diabetes oder Bluthochdruck und zeigen, wie selbst kleine therapeutische Impulse enorme Lebensqualität zurückgeben können. Eine Folge über verpasste Chancen, neue Perspektiven und die Frage: Ist es jemals zu spät für eine richtige Diagnose? Expertin: Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz, Fachärztin für Psychosomatik und Psychotherapie, München/Aschaffenburg Buchtipp: AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte – Frau Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz & PD. Dr. med. Daniel Schöttle: NEU: "AD(H)S in der zweiten…

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