
In dieser Episode wird über die milliardenschweren Pläne der Bundesregierung für den Bevölkerungsschutz und die internationale Sorge wegen des Ebola-Ausbruchs diskutiert.
In der heutigen Folge reden wir über die milliardenschweren Pläne der Bundesregierung für den Bevölkerungsschutz. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will bis 2029 rund zehn Milliarden Euro investieren, um Deutschland besser auf Krisen, Anschläge und einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten. Geplant sind unter anderem neue Fahrzeuge für den Katastrophenschutz, zusätzliche Feldbetten und ein Register für Schutzräume wie Bunker oder Tunnel. Während Fachleute seit Jahren Defizite beim Bevölkerungsschutz beklagen, warnen Kritiker vor einer zunehmenden Militarisierung der Innenpolitik. Wird Deutschland hier endlich krisenfest gemacht – oder verschiebt sich das Sicherheitsverständnis des Staates grundlegend? Außerdem sprechen wir über die internationale Sorge wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo und in Uganda. Nachdem bereits über 130 Todesfälle gemeldet wurden, hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Besonders beunruhigend: Für die aktuelle Virusvariante gibt es bislang weder Impfstoff noch gezielte Therapie. Trotzdem sehen deutsche Behörden aktuell keine Gefahr für Deutschland. Ist die Lage also unter Kontrolle – oder wird die Gefahr…
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