
Alex Megos discusses his struggles with eating disorders and performance pressure in climbing, as well as his journey towards a healthier mindset.
Die ganz schweren Routen schaffte Alex Megos erst, als er eines verstand: Er muss nicht noch mehr abnehmen, sondern zunehmen! Viele Jahre lebte er mit einer Essstörung und einem damit verbunden Sportzwang. Darüber berichtet er jetzt in seiner ersten Autobiografie "Frei am Fels". Er hofft, andere Athleten erreichen zu können, die auch darunter leiden. Es ist bekannt, dass für viele Menschen im Klettersport die Logik besteht: Ich muss nur etwas weniger wiegen, um besser zu klettern. Für einige endet das jedoch in einem gefährlichen, krank-machenden Kreislauf. "Frei am Fels" ist aber nicht nur ein Buch über das Thema Klettern und Essstörungen. Megos nimmt uns mit zu seinen wichtigsten Kletter-Reisen und Routen, gibt Einblicke was dort am Rande passierte und welche Begegnungen ihn als Menschen und Athleten beeinflusst haben. Zentral ist auch das Thema Leistungsdruck bei Wettkämpfen und der Umgang mit Misserfolgen. Erst in den letzten Jahren lernte Megos, wie er mit freiem Kopf klettern kann. Außerdem reflektiert er, wie er mit einem für ihn ambivalenten Thema umgeht: Sein Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Sportler, der regelmäßig von Klettergebiet zu Klettergebiet…
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