
Peter Schöttel discusses the aftermath of the World Cup and the restructuring of the ÖFB.
Ein Monat Vereinigte Staaten, und daheim ist er noch immer nicht. "Es dauert wirklich", sagt Peter Schöttel am Tag nach dem Finale, und man glaubt es ihm sofort. Der ÖFB-Sportdirektor sitzt bei uns, während der Rasen in New Jersey noch warm ist, und beginnt damit, dass er uns korrigiert: Nein, Österreich war nicht das einzige Team, das gegen beide Finalisten gespielt hat. Kap Verde auch. Nur verloren hat es einzig Rot-Weiß-Rot. So geht das dann weiter, ein ganzes Gespräch lang: heimkommen, einordnen, Maß nehmen. Unter die besten 32, das war der Anspruch, das war das Ergebnis. Dazwischen ein Algerien-Spiel, das Schöttel in seinem langen Fußballleben so noch nicht erlebt hat, mit einem Gijón-Gespenst, das die Algerier im Hotel wochenlang mitschleppten, mit Mahrez in der 93. und Kalajdžić in der 96. Dann 0:3 gegen den Weltmeister, dann Tränen in der Kabine von Los Angeles, dann Rekordmann Arnautović weg und ein Kader, in dem sich die Hierarchie neu sortiert. Was von der U17-Generation trägt, was Verletzungen schon gekostet haben, wie nah Ralf Rangnick wirklich an Milan war, und warum ein Telefonat von Donald Trump beim ÖFB bis heute im Magen liegt, alles drin. Und dann…
Host: Peter K. Wagner
Guest: Peter Schöttel
Organizations: ÖFB
Places: Österreich, Kap Verde, Vereinigte Staaten, New Jersey, Algerien, Los Angeles
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