War der Wald früher wirklich besser?

War der Wald früher wirklich besser?

June 17, 2026 · 11 min

About this episode

In dieser Episode wird die Rolle des Menschen im Ökosystem Wald und die Frage, ob der Mensch tatsächlich schädlich für den Wald ist, diskutiert.

Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren. Protagonisten: Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI) Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?: Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!" Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel" Tipps aus der ARD Mediathek: "Unsere…

People in this episode

Host: Maike zum Hoff

Guest: Prof. Henrik Hartmann

Topics covered

Mentioned in this episode

Organizations: Georg-August Universität Göttingen, Julius Kühn-Institut (JKI)

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