
Lotta and Konrad navigate the challenges of returning to family life in Germany after living abroad, highlighting issues of mental load and self-identity.
Lotta und Konrad sind seit elf Jahren zusammen, haben drei Kinder, waren zwei Jahre in den USA – und kehren zurück in ein Leben, das sie fast vergessen hatten. Im Ausland waren sie ein eingespieltes Team. Dort gab es keine fremden Erwartungen, keine Familienlogistik, kein Funktionieren für andere. Zurück in Deutschland greift alles wieder: Lottas Rolle als älteste Schwester, die Verfügbarkeit für die Familie, der Mental Load, der sich unmerklich auf Lottas Schultern verschiebt. Zwei Jahre autark und dann der Realitätsclash Im Ausland war alles klarer. Jetzt ist Lotta wieder die, die sich um alle und alles kümmert – Kinder, Geschwister, Haushalt. Konrad arbeitet, kommt nach Hause, ist trotzdem nicht ganz da. Und Lotta fragt sich: Wo bin ich eigentlich noch? Der Moment, in dem alles rauskommt Lotta benennt, was sie so lange runtergeschluckt hat: Sie fühlt sich wie eine Alleinerziehende. Nicht gesehen. Nicht auf Augenhöhe. Eric fragt nach ihrem Bedürfnis darunter – und das ist eines, das sie schon als Kind kannte: selbstbestimmt sein. Ein alter Vertrauensbruch, der noch immer sitzt Eine Situation in ihrer zweiten Schwangerschaft hat Lotta nie ganz verziehen: Konrad hatte sie damals…
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