
This episode explores the luxurious bathrooms of Renaissance Rome and their unexpected connections to spirituality and eroticism.
Nackte Göttinnen, antike Grotesken und ein Papst in der Badewanne: Im Rom der Renaissance entstanden luxuriöse Baderäume, deren Ausstattung auf den ersten Blick kaum zu ihren geistlichen Besitzern passen will. Die Kunsthistorikerin Cornelia Bäurle führt in das Bad von Papst Clemens’ VII. in der Engelsburg und zeigt, wie Antikenbegeisterung, Erotik und Repräsentation hier zusammenfanden. Warum schmückten Kardinäle und Päpste ihre Bäder mit Venusfiguren und Liebespaaren? Wurde in diesen kostbaren Räumen überhaupt gebadet? Und wie ließ sich sinnlicher Genuss mit einem geistlichen Lebensideal vereinbaren? Eine Spurensuche nach „honesta voluptas“, der ehrbaren Lust, und nach einer überraschend freizügigen Seite des päpstlichen Rom. Einen bildlichen Eindruck von dem besprochenen Badezimmer erhaltet ihr unter diesem Link: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Bagnetto_di_Clemente_VII Weitere spannende Inhalte zur Geschichte des Mittelalters findet ihr im L.I.S.A Wissenschaftsportal der Gerda Henkel-Stiftung: Podcast-Reihe "Zwischen Pinsel und Pranger | Ein Podcast über Kunst und Moral im Italien der Frühen Neuzeit"…
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