![[Sa, 11.7.2026 – Vänern, Vättern, Habo]](http://mequito.org/wp/wp-content/uploads/2019/11/sverige-small-scaled2.jpg)
Markus Pfeifer reflects on his reading of Knausgård's autobiographical texts while visiting lakes and a church.
Ich lese gerade den dritten Teil von Knausgårds autobiografischen Texten. Mein Freund fragte mich, wie ich Knausgård eigentlich fände. Ich gab in diesem Zuge zu, dass ich Knausgaard nur aus dem Grund angefangen hatte zu lesen, um ihn nicht zu mögen. Ich wollte einfach ein paar gute Argumente haben, warum ich ihn nicht mochte. Er sah zu gut aus, er arbeitete offenbar mit einer radikalen Subjektivität und Schonungslosigkeit sein eigenes Leben auf. Natürlich musste ich da nur neidisch sein, ich würde schon etwas finden, das ich nicht mögen würde. Nun, es kam dann wirklich anders. Jetzt sitze ich beim dritten Band. Das sagte ich meinem Freund so ähnlich. Jetzt habe ich die Holzbank fertiggestellt. Ich brachte sie in das Wäldchen unter dem Haus. Dort wird sie jetzt stehen. Heute fuhren wir zum Vätternsee. Eigentlich wollte mein Freund zum Vänernsee. Weil das der größte See der EU ist und er wissen wollte, wie es ist, wenn man das andere Ufer nicht sieht. Stattdessen fuhren wir zum Vättern. Man kann auch dort das andere Ufer nicht mehr sehen und der Vättern liegt etwas näher bei uns. Auch bot es sich an, die Holzkirche von Habo zu besichtigen. Diese Kirche hatte ich vor einigen Jahren…
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