
In dieser Folge wird der Unterschied zwischen oberflächlicher Veränderung durch Coaching und echter Transformation thematisiert.
Viele Menschen glauben, sie seien mitten in Veränderung, sobald der Druck nachlässt, der Kopf wieder Ordnung findet und ein klarer Plan auf dem Tisch liegt. Genau an dieser Stelle beginnt der Irrtum, über den ich in dieser Folge spreche. Denn ein Plan kann beruhigen, ohne etwas im Kern zu lösen. Ein Ziel kann Richtung geben und trotzdem das alte Muster füttern. Eine Methode kann Halt geben und gleichzeitig dafür sorgen, dass ein Mensch weiter innerhalb derselben inneren Ordnung bleibt. Das Gehirn denkt in Lösungen. Es greift zu dem, was früher Druck gesenkt hat. Wenn Kontrolle einmal Sicherheit gegeben hat, sucht das System wieder Kontrolle. Wenn Funktionieren einmal Halt gegeben hat, wird Funktionieren schnell als Disziplin verkauft. Wenn Grübeln einmal Ordnung gebracht hat, klingt es plötzlich wie Reflexion. Genau hier wird Coaching für mich kritisch. Viele Prozesse verkaufen Veränderung, während Menschen am Ende lernen, ihren alten Druck besser zu verwalten. Das fühlt sich erst einmal gut an. Es wirkt sortiert, klar und erwachsen. Doch der Ursprung des Drucks bleibt wirksam. In dieser Folge geht es um mentale Intelligenz, mentale Gesundheit, Selbstermächtigung…
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