
In dieser Episode wird der Pessimismus kritisch betrachtet und die Rolle negativer Erwartungen in der Wahrnehmung und Entwicklung diskutiert.
Pessimismus ist eine Art der Wahrnehmung, bei der man das Schlimmste von der Zukunft erwartet. Ein solcher Denkstil ist heutzutage nicht nur unbeliebt, er gilt gesellschaftlich auch als Verhalten, der wichtige und dringend nötige Entwicklungen aufhält. Und dennoch ist das wissenschaftlich alles nicht so ganz eindeutig. Es existieren viele Halbwahrheiten über das Schwarzsehen, die wir heute einmal kritisch betrachten wollen: Was passiert im Kopf und im Körper, wenn wir wenig zuversichtlich nach vorne blicken? Gibt es so etwas wie selbsterfüllenden Prophezeiungen? Hat negatives Denken auch etwas positives? Und ist es wirklich so, dass Pessimisten immer den Fortschritt aufhalten, oder machen sie ihn manchmal vielleicht überhaupt erst möglich? In dieser Folge werden wir den Pessimisten einmal in den Kopf schauen und ihnen dabei ein paar Erkältungsviren ins Gesicht blasen. Danach reisen wir gemeinsam mit dem Philosophen Schopenhauer ins Jammertal, wir werden wir im alten Troja vorbeischauen, und mit einem berühmten Forschungsschiff zu einer Expedition in die Antarktis aufbrechen, die in die Geschichte einging. Zurück in der nahen Gegenwart machen eine erfreuliche Entdeckung in der…
Host: Prof. Dr. Volker Busch
Places: Troja, Antarktis
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