
The episode discusses the concept of the American Dream in contrast to the Chinese Dream, featuring insights from Professor Ralph Weber.
Als der Historiker und Autor James T. Adams 1931 den Begriff des «amerikanischen Traums» prägte, war dieser in materieller Hinsicht für die Mehrheit der Amerikaner tot: Das Land steckte inmitten der Grossen Depression, statt auf Aufstieg hoffte man in erster Linie auf Überleben. Gerade deshalb betonte Adams, dass es beim amerikanischen Traum um mehr gehe als ein schickes Auto oder andere Besitztümer. Und tatsächlich betonen auch heute noch die Amerikaner unterschiedliche Aspekte, wenn sie den amerikanischen Traum definieren. Ob es um Stabilität oder Aufstieg geht, noch glaubt knapp die Mehrheit an die Erfüllbarkeit ihres Traums – aber die Totsagungen werden immer lauter. Derweil ist andernorts ein grosser Traum erwacht: 2012 sprach Xi Jinping, Präsident der Volksrepublik China, erstmals vom chinesischen Traum und dessen Erfüllung in der Great Rejuvenation . Wie amerikanisch ist dieser chinesische Traum? Und kann er dieselbe Sogkraft entwickeln, wie es der amerikanische Traum getan hat? Antworten weiss Professor Ralph Weber von der Universität Basel: Einst studierte er an der Universität St.Gallen Staatswissenschaften und promovierte bei uns zur politischen Philosophie von Tu…
Host: Claudia Franziska Brühwiler
Guest: Ralph Weber
Organizations: Universität Basel, Universität St.Gallen, Universität Zürich, Europainstitut Basel
Places: Volksrepublik China, Schweiz
Explore listener stats, chart rankings, contacts and more on the Grüezi Amerika. Views from the Sister Republic podcast page.