
In this episode, Claudia discusses the potential negative effects of couple therapy on toxic relationship dynamics and shares a story about a woman named Anna who experienced this firsthand.
Es gibt Situationen im Leben, in denen wir unsere Hoffnung in die Hände eines anderen Menschen legen. Eine Paartherapie ist so ein Moment. Man geht dorthin, weil man zusammen nicht mehr weiterkommt. Weil man sich wünscht, dass endlich jemand versteht, was da eigentlich los ist zwischen Ich und Du und einem hilft, dass es wieder besser läuft. Dass jemand übersetzt, sortiert, vielleicht sogar einen Weg zeigt, den man selbst nicht mehr sehen kann. Gerade deshalb ist dieser Raum so sensibel. Denn in einer Paartherapie öffnest Du nicht nur Deine Beziehung. Du öffnest Deine Verletzlichkeit. Deine Zweifel. Deine Sehnsucht, verstanden zu werden. Und genau deshalb möchte ich heute über etwas sprechen, worüber erstaunlich selten gesprochen wird. Denn ich habe in den letzten Jahren immer mal wieder erlebt, dass Menschen aus einer Paartherapie nicht gestärkter herausgegangen sind, sondern verunsicherter. Dass sie sich kleiner fühlten als vorher. Dass bestehende Machtgefälle oder emotionale Abhängigkeiten und toxische Dynamiken ungewollt sogar noch verstärkt wurden. Und deshalb möchte ich Dir von Anna erzählen, der genau das passiert ist. Diese Folge ist kein Urteil über Paartherapie…
Host: Claudia Bechert-Möckel
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