
In dieser Episode spricht Michel Birnbacher mit Andreas Groth über Fotografie als Teil der Erinnerungskultur und die Herausforderungen der Porträtarbeit.
Fünf Kernaussagen der Episode Fotografie kann Teil von Erinnerungskultur sein und gesellschaftliche Prozesse sichtbar machen. Porträtarbeit mit Betroffenen erfordert Empathie, Zeit und bewusste Distanz. Gestaltungsmittel wie Größe, Material und Präsentationsform beeinflussen die Wirkung von Bildern entscheidend. Technik tritt bei sensiblen Projekten hinter Haltung und Verantwortung zurück. Fotografische Serien fördern Konzentration, Langsamkeit und gemeinschaftliches Lernen. Metabeschreibung (Podcast-Text) In dieser Episode des Leica Enthusiast Podcasts spricht Host Michel Birnbacher mit dem Fotografen Andreas Groth über zwei außergewöhnliche Ausstellungsprojekte und ein experimentelles Community-Vorhaben. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Angefasst“ , in der Groth Betroffene sexualisierter Gewalt im kirchlichen Kontext porträtiert. In lebensgroßen Roll-Up-Arbeiten werden Menschen sichtbar, ohne sie preiszugeben – geschützt durch Glas, Wasser und bewusst gewählte Distanz. Ziel ist nicht Anklage, sondern Gespräch, Erinnerungskultur und Prävention. Ein zweites Projekt entstand in Zusammenarbeit mit einem Frauenhaus . Mit einfachen, aber hoch emotionalen Bildideen – einem Stuhl…
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