
Siri Hustvedt discusses her memoir 'Ghost Stories', reflecting on her life with Paul Auster and her grief after his passing.
In ihrem neuen Buch setzt die US-Autorin Siri Hustvedt ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Ehemann Paul Auster ein Denkmal. Sie blickt zurück auf 43 Jahre gemeinsamen Lebens. Tiefgründig, berührend, intim. Am 30. April 2024 starb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster. Die nicht minder berühmte Autorin Siri Hustvedt hatte über 40 Jahre lang mit ihm zusammengelebt. Hustvedt und Auster galten als das intellektuelle Glamour-Paar New Yorks. In ihrem Memoir «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung» setzt Siri Hustvedt ihrem Ehemann nun ein Denkmal. Sie schreibt von Austers letzten Tagen, bevor er starb, und von ihrem Trauerprozess. Und sie blickt zurück auf den Anfang ihrer Beziehung sowie den späteren gemeinsamen Alltag voller Freude aber auch Leid. «Paul hätte dieses Buch sehr gefallen», ist Hustvedt überzeugt. «Ich glaube, er wäre stolz darauf.» Im «Literaturclub Interview» berichtet Hustvedt von der Entstehung des Buchs – und von dem Geruch von Austers Zigarillos, der ihr bis heute noch manchmal in die Nase steigt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Siri Hustvedt. «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung». Aus dem amerikanischen Englisch…
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