
In dieser Episode wird erklärt, wie der Kontakt zwischen Elektrode und Haut den Therapieerfolg der Mikrostromtherapie beeinflusst und welche physikalischen Prinzipien dabei eine Rolle spielen.
Wenn die Mikrostromtherapie nicht wirkt, denken die meisten zuerst an Protokolle, Frequenzen oder Intensitäten. Die eigentliche Ursache sitzt aber oft viel näher an der Oberfläche – buchstäblich: an der Elektrode. In dieser Folge erkläre ich, warum der Kontakt zwischen Elektrode und Haut über Therapieerfolg oder -misserfolg entscheiden kann – und was die Physik dahinter damit zu tun hat. Was dich erwartet: Wir starten mit einem kurzen Blick in die Studienlage: von der klassischen Cheng-Studie (1982) mit ihrer ATP-Steigerung um bis zu 500 % über McMakins Fibromyalgie-Daten bis hin zur aktuellen FSM-Studie im Rheumatology Journal (Gregory et al., 2025) – 40 % Verbesserung der Handfunktion in unter 60 Minuten, p = 0,0001. Und ich stelle unsere eigene PMCF-Studie vor: 2.346 Behandlungen, statistisch signifikant. Dann geht es in die Physik. Das Ohmsche Gesetz – I = U / R – ist kein abstraktes Schulwissen. Es erklärt direkt, warum ein HD 2000+ maximal 60 Volt ausgibt, warum ein trockenes Gewebe weniger Strom bekommt als ein gut hydriertes, und warum der MCI-Wert so viel mehr ist als eine Kurve im Display. Der Kern der Folge: der Übergangswiderstand. Das ist der Widerstand, der zwischen…
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