
This episode discusses the geopolitical competition for Africa's resources, focusing on the Washington Accords and the roles of the USA and China.
Im Februar 2025 schreibt Félix Tshisekedi, Präsident der Demokratischen Republik Kongo, während gerade M23-Rebellen mit ruandischer Unterstützung zunehmend den Osten des Landes besetzen, einen Brief an Donald Trump. Sein Angebot: Zugang zu den kritischen Mineralien seines Landes im Gegenzug für amerikanische Sicherheitsgarantien. Ein „Rohstoffe gegen Schutz“-Deal, der wenige Monate später als Washington Accords unterzeichnet wird und den Kongo damit schlagartig in die Mitte des geopolitischen Wettbewerbs zwischen den USA und China rückt. Wobei der Wettbewerb nicht neu ist, die USA steigen nur neu ein, nachdem ihn China zuvor 20 Jahre lang dominiert und eigentlich schon gewonnen hat, das Ergebnis einer über Jahrzehnte konsequent verfolgten Industriepolitik, während der Westen noch anderes im Blick hatte. Aber das soll sich nun ändern, mit den Washington Accords, mit dem alten neuen Instrument Entwicklungspolitik, den tiefen Taschen des US-Kapitals und neuen „Verbündeten“ und „Partnern“. Diese Folge widmet sich also dem zweiten großen Rennen um Afrikas Rohstoffe, der Frage, was hat China mit 20 Jahren Vorsprung auf dem Kontinent an wirtschaftlichen Strukturen etabliert, wie wollen…
Host: Mick Klöcker
Organizations: M23, USA, China
Books & works: Washington Accords
Places: Demokratische Republik Kongo, Ruanda
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