
In dieser Episode wird das ungenutzte medizinische Potenzial von Menstruationsblut als diagnostisches Werkzeug erörtert.
Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit. Warum nicht auch für Periodenblut? Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen. Host: Lena Waltle Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin Produktion: Sarah Ziegler In dieser Folge sind ausserdem zu hören: - Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin) - Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood) [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich…
Host: Lena Waltle
Organizations: Feinstein-Institut für molekulare Medizin, Theblood, NZZ
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