
Sahra Wagenknecht discusses the challenges and strategies of her party amidst a polarized political landscape in Sachsen-Anhalt.
Endspurt im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Zwischen Plattenbauten in Halle-Neustadt steht für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) weit mehr auf dem Spiel als nur der Einzug in den Landtag. Sahra Wagenknecht skizziert ein Klima der extremen Polarisierung, in dem ihre Partei von zwei Seiten unter Beschuss gerät. Fällt die Brandmauer, oder zwingt das BSW die etablierten Parteien in völlig neue Bündnisse? Im Spannungsfeld zwischen der AfD um Ulrich Siegmund und den Altparteien kämpft das BSW um Sichtbarkeit und beklagt eine mediale Blockade. Wagenknecht zieht scharfe rote Linien zu Björn Höcke, fordert eine leistungsgerechte Aufstiegsgesellschaft und rechnet mit der Agenda-Politik von Gerhard Schröder ab. Was bedeutet der Begriff „links“ heute überhaupt noch, wenn die einstige Linkspartei ihr traditionelles Milieu verliert? Neben landespolitischen Fragen geht es um die große geopolitische Linie, von der Kritik an teurem US-Gas bis zur Forderung nach mehr Diplomatie. Ein Spaziergang, der die strategischen Ziele des BSW offenlegt und in der Gordon Repinski mit Wagenknecht auch ihre persönliche Prägung zwischen DDR-Vergangenheit und dem Bruch mit ihrer alten Partei beleuchtet. Das Berlin…
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