
In dieser Folge wird der Fall von Harry Wörz diskutiert, der wegen des versuchten Totschlags an seiner Ex-Frau inhaftiert wurde und die fragwürdigen Ermittlungen der Polizei beleuchtet werden.
“Ich will nur noch meine Ruhe.” Harry Wörz saß wegen des versuchten Totschlags an der Polizistin und seiner Ex-Frau Andrea Wörz in Haft. Andreas Vater, ebenfalls ein Polizeibeamter, fand sie eines Nachts stranguliert in ihrem Bett vor. Er leitete erfolgreich Wiederbelebungsmaßnahmen ein, jedoch blieb Andrea schwer hirngeschädigt und konnte nie Aussagen zu dem Täter machen. Harry Wörz wurde als Tatverdächtiger ausgemacht sowie ein Liebhaber Andreas, welcher ebenfalls Polizist war. Seine Frau gab ihm jedoch ein Alibi, weswegen Wörz verhaftet wurde und nach nur vier Verhandlungstagen zu elf Jahren Haft verurteilt wurde. Die Ermittlungsarbeiten der Polizei waren dabei mehr als fragwürdig, so ließ Andreas Vater selbst viele Beweise verschwinden und auch bei den Beweisen, die gefunden wurden, gab es viele Ungereimtheiten. Trotzdem wurde eine Revision gegen das Urteil abgewiesen. Erst einige Jahre später, als die Familie des Opfers Harry Wörz auf Schmerzensgeld verklagen wollte, wies das neue Gericht die Klage wegen erheblichen Zweifeln an der Schuld des Angeklagten ab. Ob Wörz am Ende freigesprochen wurde und ob er Opfer eines Komplotts innerhalb der Reihen der Polizei geworden war…
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