
The episode discusses the necessity of queer-sensitive care in healthcare systems, featuring expert insights on the topic.
Care ist nicht neutral. Braucht es queere Pflegeangebote?» – so lautete die Frage des zweiten kweercare soirée, der am 28. April 2026 in der Kaserne Basel stattfand. An diesem Abend diskutieren vier Expert*innen aus Pflege, Medizin, Organisationsentwicklung und Community-Arbeit, was queersensible Pflege konkret bedeutet – und warum sie keine Nische ist, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit. Auf dem Podium: Michael Esteves Pereira (Kinderarzt und Gründer von Safe to Grow ), Christoph Bollinger (Präsident Belvita Care Region Basel ), Marianne van Vulpen (Präsidentin queerAltern Region Basel ) und Hugo Zimmermann (Initiant und Co-Projektleiter queer key ). Moderiert von Maximilian Grieger und Roger Furrer . Die Runde beleuchtet, warum queere Bewohnende in Schweizer Alters- und Pflegeheimen systematisch unsichtbar bleiben – Fachleute sprechen von einem flächendeckenden «Going back to the closet». Thematisiert werden das niederländische Buurtzorg-Modell als Vorbild für ambulante Pflege, Biografiearbeit als Grundlage queersensiblen Pflegehandelns, die Schulung von Pflegefachpersonen und die Frage, wie queere Kinder, Jugendliche und ältere Menschen im Schweizer Gesundheitswesen…
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