
Die Episode beleuchtet den Fall von Henry Lee Lucas und die Problematik falscher Geständnisse im Justizsystem.
Warum gesteht ein Unschuldiger über 600 Morde, die er nie begangen hat? Henry Lee Lucas schockierte Amerika mit dem größten Fall falscher Geständnisse der Kriminalgeschichte – und deckte dabei ein erschütterndes Versagen des Justizsystems auf. 1983 gesteht der verurteilte Mörder Henry Lee Lucas die Tötung der 15-jährigen Frieda "Becky" Powell und der 82-jährigen Kate Rich in Texas. Doch damit beginnt erst eine beispiellose Serie: Lucas gesteht 600 weitere Morde, behauptet Mitglied der satanischen Sekte "Hand des Todes" zu sein und will sogar Jimmy Hoffa ermordet haben. Ermittler aus dem ganzen Land strömen nach Texas, um ungeklärte Fälle endlich abzuschließen. Als investigative Journalisten 1985 im Dallas Times Herald beweisen, dass Lucas zum Zeitpunkt mehrerer Morde nachweislich woanders war, bricht ein Justizskandal aus. Die Ermittlerin Linda Erwin stellt Lucas eine Falle mit einem erfundenen Mord – er gesteht sofort. Die schockierende Wahrheit: Die Polizei hatte ihm Fallakten zugespielt, ihn mit Zigaretten und Kaffee belohnt und systematisch falsche Geständnisse herbeigeführt. Diese Episode enthüllt die psychologischen Mechanismen hinter falschen Geständnissen, die Rolle von…
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