
The episode discusses a disturbing murder case in Mesa, Arizona, exploring the psychological and forensic aspects of the crime.
Mesa, Arizona. Frühsommer 2008. Zwischen gepflegten Vorgärten und frisch gemähten Rasenflächen wirken die Straßen an diesem Morgen ruhig und friedlich. Hinter den weiß gestrichenen Zäunen scheint das Leben hier in geregelten Bahnen zu verlaufen. Doch hinter der Tür eines dieser unscheinbaren Häuser zerbricht an diesem 9. Juni jede Illusion von beschaulicher Idylle. Was die Einsatzkräfte im Inneren sehen, deutet auf eine Tat hin, bei der es nicht allein darum ging, ein Leben zu beenden. Profiler sagen: „Der Tatort lügt nicht.“ Und dieser Tatort hier spricht eine deutliche Sprache. Die Spuren deuten auf das hin, was Ermittler als „Übertötung“ be-zeichnen: Etliche Stichwunden, ein verstümmelter Körper, der Hals durchtrennt, eine Schusswunde am Kopf. Ein Overkill. Ein Begriff, der nüchtern klingt – und doch etwas zutiefst Menschliches beschreibt. Wut. Kontrollverlust. Eine emotionale Eskalation, die sich nicht mehr stoppen lässt. Hier wird nicht einfach „nur“ getötet. Und genau das ist der Punkt, an dem sich die Frage stellt, die diesen Fall so verstörend macht: Wer ist zu so etwas fähig? Und vor allem – warum? Jule und Karolin besprechen den Fall um Josi Arias und ordnen die…
Hosts: Jule Gölsdorf, Karolin Kandler
Guests: Pantea Farahzadi, Thomas Kamphausen, Christian Lüdke
Books & works: Sisters in Crime
Places: Mesa, Arizona
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