
The episode explores the case of a young woman accused of killing newborns and the emotional turmoil surrounding the investigation.
Es ist früh morgens in Hereford in einer ruhigen Sackgasse. Die Häuser stehen eng beieinander, die Gärten sind gepflegt, die Vorhänge noch zugezogen. In einem der Häuser schläft eine junge Frau. Ihr Zimmer ist in Rosa und Lila gehalten. Sie liegt im Bett, als die Polizisten die Tür öffnen. Sie ist müde, etwas verwirrt, blinzelt in das frühe Morgenlicht. Im Flur wimmert ihre Mutter. Die Beamtinnen sprechen ruhig mit der Frau im Bett. Sie helfen ihr, ihre Schuhe zu finden. Bevor sie das Haus verlässt, hat sie noch eine Bitte. Kann ich noch kurz meine Katze sehen? Die große orangefarbene Katze miaut, als sie sie hochhebt. Sie küsst sie. Hält sie fest. Dann dreht sie sich zu ihren Eltern um. Du weißt, dass ich das nicht getan habe, sagt sie. Ich weiß es! Wir wissen das!, ruft die Mutter. Und schluchzt. Auf der Einfahrt, während die Handschellen angelegt werden, sagt die Frau zu ihrer Mutter noch einen letzten Satz. Schau nicht hin. Geh rein. Und dann ist sie weg. Die junge Frau wird beschuldigt, die Menschen getötet zu haben, die den allergrößten Schutz bräuchten. Die noch nicht einmal wussten, dass sie auf der Welt waren. Neugeborene, deren Start ins Leben ohnehin schon nicht leicht…
Hosts: Karolin Kandler, Jule Gölsdorf
Places: Hereford, Sackgasse
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