
The episode discusses the transition from dictatorship to economic democracy, focusing on the power dynamics within capitalism and the importance of labor rights.
Martin Luther Kings Marsch auf Washington trug einen Untertitel, den die liberale Erinnerung verdrängt hat: „For Jobs and Freedom". Ohne Arbeitsmarktgarantie, so King, ist das Wahlrecht allein nicht genug. Adam Tooze nimmt diese Verdrängung zum Anlass, die eigentliche Machtfrage hinter dem Kapitalismus zu stellen: Wer setzt die Parameter? Wer bestimmt, worüber überhaupt geredet werden kann? 👉 Zum 1 € Probe-Abo von Surplus: https://www.surplusmagazin.de/4-wochen-1/ 👉 Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/ Kapitel: 00:00 – Cold Opener 00:16 – Intro: Wirtschaftsdemokratie als verdrängtes Projekt 01:44 – Martin Luther King: „For Jobs and Freedom" 04:53 – Die Ebenen der Wirtschaftsdemokratie: Mitbestimmung, Teilhabe, Macht 05:55 – Drei Beispiele: Arbeitszeit, Energiewende, Rüstung 07:08 – Die deutsche Autoindustrie: Wie die Familienbesitzer den Zug verpasst haben 08:46 – Rheinmetall: Eine „private" Firma mit nur einem Kunden 09:30 – Die eigentliche Machtfrage: Wer setzt die Parameter? 11:49 – Das US-Mitarbeiterbeteiligungsmodell: Oligarchie statt Demokratie 14:09 – Gewerkschaften als notwendige Gegenmacht 15:05 –…
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