This episode explores the mysterious disappearance of Richey Edwards and the cultural implications surrounding artists who vanish.
Am 1. Februar 1995 checkt Richey Edwards in einem Londoner Hotel aus. Wenige Stunden später sollte er mit den Manic Street Preachers zu einer Promotiontour in die USA fliegen. Am Flughafen erscheint er nie. Siebzehn Tage später wird sein Auto nahe der Severn Bridge gefunden. Von Richey Edwards fehlt jede Spur. Bis heute. Doch Malte Asmus erzählt in dieser Folge von Tatort Musik nicht nur die Geschichte eines der rätselhaftesten Vermisstenfälle der Rockgeschichte. Sie stellt eine andere Frage: Warum werden manche Künstler auch Jahrzehnte nach ihrem Verschwinden nicht losgelassen? Warum machen wir aus Leid Legenden? Und weshalb romantisieren wir zerstörte Künstler so oft als missverstandene Genies? Gemeinsam verfolgen wir den Weg von Richard James Edwards aus dem walisischen Blackwood bis zum kreativen Kopf der Manic Street Preachers. Wir sprechen über den berüchtigten „4 REAL“-Vorfall, über Essstörungen, Depressionen und Selbstverletzung. Über das Album The Holy Bible. Über die Sichtungen in Goa, auf den Kanaren und in Indien. Und über die Mythen, die entstehen, wenn Fakten fehlen und Hoffnung bleibt. Am Ende geht es nicht nur um das Verschwinden von Richey Edwards. Sondern um…
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