
In dieser Episode werden Techniken vorgestellt, um das Nervensystem zu beruhigen und Anspannung abzubauen.
"Können wir kurz reden?" Vier simple Wörter. Und trotzdem schlägt dein Herz plötzlich schneller, deine Hände werden feucht, dein Nacken zieht sich zusammen. Dein Kopf ist noch gar nicht da angekommen und dein Körper schon komplett angespannt. In dieser Folge spreche ich über etwas, das wir oft übersehen, wenn wir Angst haben oder an uns zweifeln: unseren Körper. Denn Anspannung sitzt nicht im Kopf. Sie hat sich längst in unser Nervensystem eingeschrieben. Dein innerer Bodyguard, der Sympathikus, und dein innerer Gärtner, der Parasympathikus, spielen eigentlich perfekt zusammen, bis das System kippt und der Bodyguard rund um die Uhr Nachtschichten schiebt, auch wenn gar keine Gefahr da ist. Die gute Nachricht: Dein Körper kann genauso schnell Entwarnung geben, wie er Alarm schlägt. Und oft ist der Weg über den Körper kürzer als der Weg über den Geist. Ich gebe dir drei ganz konkrete Antipanikknöpfe mit: eine Augendrucktechnik, die Panik in Sekunden stoppt. Summen oder Singen, um Erstarrung zu lösen. Und eine Hand-aufs-Herz-Übung, die durch Neuroplastizität langfristig Sicherheit in deinem Nervensystem verankert. Du musst dich nicht rausdenken. Du kannst dich einfach herausatmen…
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