
The episode discusses the effectiveness of activism in the context of recent protests against the AfD party congress in Erfurt and explores the ideas presented in Kohei Saito's book on socialism and ecological dictatorship.
In Erfurt hielt die AfD ihren Parteitag ab. Pünktlich konnte dieser beginnen – trotz der Proteste und Blockaden. Die derzeitige Debatte über diesen Aktivismus läuft auf verschiedene Weisen in die Irre, in der Speakeasy-Bar fragen wir deshalb einmal strategisch: Wie sinnvoll ist ein derartiges aktivistisches Vorgehen? Unser Verdacht: Man genießt in Wahrheit die eigene Ohnmacht und hat außerdem ein höchst paradoxes Verhältnis zum Staat und seiner Verfassung. Nicht nur mit #ErfurtWidersetzen, sondern auch mit dem bürgerlichen Aktivismus einer Luisa Neubauer beschäftigen wir uns eine Stunde lang. Anschließend beantworten wir Fragen aus dem Publikum, etwa zum Staatsverständnis von Marxisten-Leninisten und des GegenStandpunkt. Den zweiten Schwerpunkt bildet dann das neue Buch des japanischen Theoretikers Kohei Saito: „Am Ende des Fortschritts. Überleben in den Ruinen des Kapitalismus“ plädiert für Planung und Sozialismus, setzt sich kritisch mit Ulrike Herrmann auseinander und malt in drastischen Worten die Klimakatastrophe aus. Hayek soll mit Marx überwunden werden, um in eine Diktatur der Ökologie zu gelangen. Wir diskutieren in der neuen Speakeasy-Bar intensiv über Saitos kühne…
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