Ep. 353: Die EU – zu groß, um demokratisch zu sein?

Ep. 353: Die EU – zu groß, um demokratisch zu sein?

May 13, 2026 · 58 min

About this episode

The episode discusses the challenges of democracy in the context of the EU's size and the relationship between social democracy and the national state.

Ist die EU einfach zu groß, um demokratisch sein zu können? Diese Frage stellt sich der Politikwissenschaftler Dirk Jörke in seinem Buch „Die Größe der Demokratie“. Die Sozialdemokratie und der Nationalstaat, so lautet eine seiner Thesen, gehören zusammen, während supranationale Strukturen eine solche Politik geradezu verunmöglichen. Zudem müsse man erkennen, dass Liberalismus und Demokratie keineswegs zusammengehen müssen, ja, in entscheidenden Bereichen widersprechen sie sich. Der Liberalismus will eigentlich weniger Demokratie wagen. Gegenwärtig wird häufig über die Vor- und Nachtteile von liberalen Demokratien mit ihren Institutionen, die sich vor dem Wählerwillen abdichten, diskutiert. Manche sprechen sogar schon von einem Postliberalismus, in dem auch die elektorale Demokratie zu neuem Glanz gelangt. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über den Nationalstaat und eine sozialdemokratische Wirtschafts- und Sozialpolitik. Literatur: Dirk Jörke: Die Größe der Demokratie: Über die räumliche Dimension von Herrschaft und Partizipation. Suhrkamp. Jonas Junack über den Postliberalismus-Trend…

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