Ep. 357: Wie Apple (aus Versehen) die Weltmacht China schuf

Ep. 357: Wie Apple (aus Versehen) die Weltmacht China schuf

June 10, 2026 · 38 min

About this episode

The episode discusses how Apple's rise inadvertently contributed to the emergence of China as a global economic power.

Wer den Aufstieg Chinas verstehen will, muss über die Erfolgsgeschichte von Apple sprechen. Vor 1998 sah es nicht danach aus, als könnte Steve Jobs noch große Taten vollbringen. Apple schwächelte, bis Jobs den iMac vorstellte, der, so erklärte der exzentrische Unternehmer, im Gegensatz zu den anderen Computern nicht hässlich war. Der iMac war zugleich der Startschuss für die Zusammenarbeit mit Fabriken in China. Diese wurde im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut, vor allem der Konzern Foxconn, der in Taiwan ansässig ist, aber hauptsächlich in China produzierte, spielte dabei die maßgebliche Rolle. Als die Kooperation mit Apple begann, hatte das Unternehmen von Terry Gou 20.000 Mitarbeiter, innerhalb weniger Jahre waren es 800.000. Auf diese indirekte Weise bildete Apple Millionen Chinesen aus und brachte Know-How ins Land. Irgendwann konnten chinesische Firmen mit diesem perfekt ausgebildeten Personal Apple und anderen US-Konzernen Konkurrenz machen. Was aus einer betriebswirtschaftlichen Logik für Apple Sinn ergab, wurde für die USA zu einem Problem im Kampf um die ökonomische Vorherrschaft. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für…

More episodes of Wohlstand für Alle

Explore listener stats, chart rankings, contacts and more on the Wohlstand für Alle podcast page.