
In this episode, the hosts discuss the implications of the German government's stance on the socialization of housing and its impact on property rights and capitalism.
Die Vergesellschaftung von Wohnraum auf Landesebene will die Bundesregierung grundsätzlich verbieten, damit entmachtet sie die Souveränität der Länder und stellt sich hinter ausländische Investoren, die um ihre Profite bangen. Angeblich würden Kampagnen wie „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ dem Wohnungsbau in Deutschland schaden. Dieser Kampf gegen Vergesellschaftung und Enteignung ist hochinteressant, da in anderen Fällen Eigentum durchaus angetastet wird – aber immer nur dann, wenn es dem Wirtschaftsstandort Deutschland im ganzen hilft. Das wirft auch Fragen für die Linken auf: Manchmal bekam man in den Debatten der vergangenen Jahre den Eindruck, das Grundgesetz selbst bahne den Weg in den Sozialismus, dabei wurde gern übersehen, dass jede Enteignung Entschädigungszahlungen verlangt. Zudem sollten wir das Thema noch auf einer internationalen Ebene betrachten: Der Wirtschaftshistoriker Nicholas Mulder hat festgestellt, dass wir gerade eine große Welle der Verstaatlichung erleben. Dies bedeutet aber keineswegs eine Schwächung des Kapitalismus. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“! Literatur: Nicholas Mulder: “The New…
Hosts: Ole Nymoen, Wolfgang M. Schmitt
Organizations: Deutsche Wohnen & Co., Bundesregierung
Places: Deutschland, Bayreuth
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