
In this episode, Jan Frerichs discusses the concept of Urvertrauen and its significance in the second half of life, challenging the belief that it is only developed in early childhood.
Viele glauben, Urvertrauen sei etwas, das wir im ersten Lebensjahr entwickeln. Oder zumindest in den ersten Jahren der Kindheit. Dann hält man auch den alten Spruch für plausibel: »Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.« Dieser Spruch ist aber überhaupt nicht wahr. Die Hirnforschung sagt es längst: Wir können bis zum letzten Atemzug lernen – wenn es sein muss, mit 85 noch Chinesisch. Und was wäre, wenn Urvertrauen überhaupt gar nicht zu den Dingen gehört, die wir erst lernen müssen. Weil wir nämlich ursprünglich aus dem Urvertrauen kommen. Und dann besteht die Herausforderung nicht darin, Urvertrauen aufzubauen, sondern darin, sich an den Ursprung zu erinnern. Und wer früh erfahren hat, dass dieses Vertrauen enttäuscht wird, hat es später sicher schwerer, sich daran zu erinnern. Aber letztlich geht es für alle genau um diese Erinnerung. Urvertrauen ist dann gerade nicht eine Sache der ersten Lebensjahre, sondern das große Geschenk der zweiten Lebenshälfte. In dieser Folge geht es darum, was es braucht, um dieses Geschenk empfangen zu können. MEHR INFOS + KOMMENTIEREN:Mehr Informationen findest Du auf der Website. Wenn Du magst, hinterlasse gerne einen Kommentar…
Explore listener stats, chart rankings, contacts and more on the barfuß + wild podcast page.