
The episode explores the concept of system theory in coaching, clarifying its meaning and implications for practice.
„Systemisch" steht auf mehr als der Hälfte aller Coaching-Websites. Aber wie viele könnten auf Nachfrage erklären, was das eigentlich bedeutet? Nicht als Buzzword. Sondern wirklich: Was sagt Luhmann? Was ist Autopoiese? Was meint Kriz, wenn er von Kommunikation als Systemelement spricht? Das sollte für alle, die systemisch arbeiten, so selbstverständlich sein wie das kleine Einmaleins. Die theoretische Grundlage des eigenen Handwerks kennen – und sie auch erklären können. In der Praxis ist „systemisch" für viele zu einem Label geworden. Klingt gut. Impliziert Qualität. Aber die Ableitung fehlt. Wir fassen das gerne mal zusammen. 😉 In unserer neuen Podcastfolge bekommt ihr die Theorie, die hinter dem Begriff steckt – klar hergeleitet, ohne dass ihr mit dem Kopf auf die Tischplatte fallt: → Was ist überhaupt ein System – und warum greift lineare Ursache-Wirkungs-Logik bei Menschen zu kurz → Luhmanns Kernthese: Soziale Systeme bestehen aus Kommunikation, nicht aus Menschen. Was das für die Coaching-Praxis bedeutet → Autopoiese – was Maturana und Varela beschrieben haben und warum es erklärt, dass wir als Coaches nicht steuern, sondern nur irritieren können → Erwartungs-Erwartungen…
Hosts: Susanne Henkel, Astrid Kellenbenz
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