
The episode discusses the defeat of right-wing populism in Hungary and Poland and the implications for liberal democracy.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Martin Adam und Terézia Mora „Wir müssen bei Null anfangen.“ (Terézia Mora) Ungarn hat einen neuen Ministerpräsidenten: Péter Magyar hat den Rechtspopulisten Viktor Orbán besiegt und verspricht, das korrupte System seines Vorgängers zu beseitigen und Ungarn zu liberalisieren. Ähnlich wie schon drei Jahre zuvor Donald Tusk in Polen. Dessen Bürgerkoalition gewann 2023 gegen die PiS-Partei. Ist der Rechtspopulismus in Polen und Ungarn damit besiegt? Oder sind die Schäden am Rechtsstaat irreparabel? Weder Magyar noch Tusk sind links, doch bei allen Ähnlichkeiten gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ungarn und Polen auf dem Weg zurück zu liberalen demokratischen Strukturen. Die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terézia Mora nennt Magyar einen Populisten, der aber sehr inklusive Inhalte vertrete. Der ehemalige Warschau-Korrespondent Martin Adam beobachtet eine Schädigung des politischen Systems durch Illiberale, die nur mit eigenen, liberalen Ideen zu besiegen seien. Der ungarische Historiker Krisztián Ungváry zieht Parallelen zum Mauerfall 1989. Martin…
Guests: Lukasz Tomaszewski, Martin Adam, Terézia Mora
Organizations: PiS-Partei, Quadriga-Verlag
Books & works: Experyment - Was wir aus Polens Kampf gegen den Rechtspopulismus lernen können
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