
The episode discusses the boundaries of freedom of speech and the impact of digital violence, particularly against women, featuring experts in the field.
Die Debatte mit Natascha Freundel, Ingrid Brodnig und Ronen Steinke "Es ist wertvoll, wenn die Menschen schimpfen." (Ronen Steinke) "Die Meinungsfreiheit hat eindeutig ihre Grenzen", betont die Digitalisierungs-Expertin Ingrid Brodnig in ihrem neuen Buch "Feindbild Frau": Es gäbe keinen "Freibrief, andere abzuwerten; zu bedrohen; zu hetzen; Menschen mittels falscher Vorwürfe verächtlich zu machen". Eindeutig? Der Jurist und SZ-Journalist Ronen Steinke warnt vor juristischen Einschränkungen der Meinungsfreiheit: "Noch nie hat es hierzulande so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte gegeben." Wie unterscheiden wir "bloße Worte" von "digitaler Gewalt"? Müssen besonders Frauen vor Hassrede geschützt werden? Wie sorgen wir alle für die Meinungsfreiheit und für Schutz vor digitaler Gewalt? Eine Kontroverse mit vielen, auch unschönen Beispielen aus den nicht immer "Sozialen Medien". Ingrid Brodnig ist Digital-Expertin, Autorin und Journalistin. Ihr aktuelles Buch: "Feindbild Frau. Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden - und was wir alle dagegen tun können" ist im Brandstätter Verlag…
Guests: Natascha Freundel, Ingrid Brodnig, Ronen Steinke
Organizations: Süddeutsche Zeitung, Brandstätter Verlag, Berlin Verlag
Books & works: Feindbild Frau, Meinungsfreiheit. Wie Polizei und Justiz unser Grundrecht einschränken – und wie wir es verteidigen
Places: Deutschland, Goethe-Uni Frankfurt/M.
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