
The episode explores the relationship between chronic stress and effective leadership, drawing insights from Robert Sapolsky's work.
Haben Sie sich schon mal gefragt, warum Zebras keine Magengeschwüre bekommen? Und was das mit Führung zu tun hat? Na, dann wird es aber höchste Zeit! Wir laden Sie diesmal ein, in die Welt von Robert Sapolsky einzutauchen, Biologe und Neurowissenschaftler aus Stanford, der uns inspiriert hat. Erleben Sie in Ihrem Unternehmen auch immer noch Führung nach den Glaubenssätzen «mehr Druck erzeugt mehr Leistung», «permanente Aktivierung steigert Produktivität» oder «Erschöpfung ist ein Preis von Erfolg», also: Stress adelt? Dabei zeigt die Forschung klar: Der menschliche Organismus ist hervorragend darin, akute Herausforderungen zu bewältigen. Er ist jedoch nicht dafür gemacht, dauerhaft im Alarm-Zustand zu sein – und genau das prägt heute viele Führungskontexte. Denn chronischer Stress reduziert gerade jene Fähigkeiten, die in der Führung entscheidend sind: strategisches Denken, Kreativität, Lernfähigkeit, emotionale Selbstregulation, Empathie, Urteilskraft, Kooperation. Mit anderen Worten: Unter Dauerstress verlieren Menschen genau die Kompetenzen, die moderne Führung eigentlich benötigt. Und damit lädt Sapolskys Werk zu einer grundlegenden Neubewertung von Führung ein. Das…
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