
Mariya Dzhimova discusses the intersection of art and artificial intelligence, exploring how artistic works can engage with and challenge our understanding of AI.
Die öffentliche Diskussion um KI und künstlerische Arbeit dreht sich – zu Recht – um die existenziellen Nöte der Kreativbranche, die unter der Kopierfreude generativer KI leidet. Es gibt daneben aber auch Möglichkeiten, die KI schon seit Jahrzehnten als Thema und Gegenstand für die Kunst eröffnet – zumindest der Idee nach dann abseits der wirtschaftlichen Herausforderungen. Kunstwerke, die sich mit KI befassen, können konzeptionelle Fragen entwickeln, Grenzen ausloten und unser Verhältnis zu KI-Systemen und uns selbst als Menschen ergründen und herausfordern. Dabei kann Schönes und Verstörendes, Langweiliges und Interessantes entstehen. Nicht zuletzt kann Kunst aber auch Wege finden, die vermeintlich unergründliche Blackbox „KI-System“ eben doch fassbar zu machen. Sie kann Aspekte der Technologie zutage zu befördern, die bei ganz „normaler“ Nutzung nicht erfahrbar werden. Mariya Dzhimova ist Soziologin, forscht und lehrt zum Schwerpunkt digitale Innovation in Kunst- und Kultur an der Hochschule München sowie der Hochschule für Musik und Theater München, und sie leitet das Digitalisierungskolleg AICA – "Artificial Intelligence in Cultures and Arts". Im "Digitalgespräch" beschreibt…
Guest: Mariya Dzhimova
Organizations: Hochschule München, Hochschule für Musik und Theater München, Digitalisierungskolleg AICA
Books & works: ChatGPT
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