
In this episode, Julia Henchen discusses with Paul Spychalski-Gosch the challenges men face in therapy and emotional expression.
Viele Frauen wünschen sich, dass Männer sich mehr öffnen, über Gefühle sprechen oder sich Hilfe holen. Gleichzeitig erleben viele Männer genau dabei Druck, Scham oder das Gefühl, sowieso etwas falsch zu machen. Warum ist das so und wie kann Therapie einen Raum schaffen, in dem Männer wirklich erreicht werden? Paul Spychalski-Gosch ist psychologischer Psychotherapeut, arbeitet mit Erwachsenen in eigener Praxis und an der Uniklinik Kiel und beschäftigt sich unter anderem mit Schematherapie und kultursensibler Psychotherapie. In dieser Folge spreche ich mit ihm darüber, warum manche Männer spät oder anders in Therapie ankommen, welche Rolle Selbstbild, Prägung und Scham dabei spielen und warum therapeutische Arbeit nie ganz neutral ist. Wir sprechen über Gefühle, Regulation, Wut, feministische Perspektiven und darüber, warum manche therapeutischen Angebote Menschen gar nicht richtig ansprechen. Außerdem geht es um Sprache, Klasse, Zugänge zu Therapie und die Frage, wie Paare wieder mehr Wohlwollen füreinander finden können, wenn längst Druck, Frust oder Verletzung im Raum steht. Mehr von Paul: Website: https://www.gedankenausmblog.de Instagram: @gedankenausmblog Mein neues Buch…
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