
Anne Will discusses the implications of the new pension plans with Marcel Fratzscher, focusing on their potential impact on age poverty and generational equity.
Die Rentenkommission hat ihre Vorschläge für eine, wie sie es nennt, zukunftssichere und generationengerechte Rente an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben. Unter anderem empfehlen die 13 Kommissionsmitglieder, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, die sogenannte “Rente mit 63” abzuschaffen und Selbstständige sowie Abgeordnete zur Einzahlung in die gesetzliche Rentenversicherung zu verpflichten. Hinzu kommt ein ganz neuer Renten-Baustein: Gesetzlich Versicherte sollen künftig eine Kapitalrente nach schwedischem Vorbild abschließen. Kritik an diesen Vorschlägen kommt von Gewerkschaften, Sozialverbänden und auch von Unternehmensverbänden. Merz und Bas sagen, sie wollten alle Empfehlungen möglichst bald umsetzen. Ein „Rosinenpicken“, also das Ausklammern unliebsamer Vorschläge, solle es nicht geben. Doch wie realistisch ist das? Zu denjenigen, die Kritik an einzelnen Vorschlägen üben, gehört Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Mit ihm spricht Anne Will über die möglichen Auswirkungen der Rentenpläne. Fratzscher befürchtet, dass sie nichts am Problem der Altersarmut…
Host: Anne Will
Guest: Marcel Fratzscher
Organizations: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, CDU, SPD
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