
The episode discusses the systemic killing of street dogs in Romania and the financial incentives behind it.
Nathan und Nika stehen gemeinsam in einer Hunde-Tötungsstation in Rumänien. Sie schauen sich um und blicken in über 80 Augenpaare, die sie teil verängstigt anschauen, teils schauen sie teilnahmslos – viele der Tiere haben bereits aufgegeben. Sie sind hier, um zu sterben. Wenn es nicht noch jemanden gibt, der sie rettet. Die beiden wissen, dass sie nur einem Tier ein neues Leben geben können. Doch welchem? Keiner der Vierbeiner hat es verdient, getötet zu werden. Nathan und Nika zögern, dann entscheiden sie sich für ein Hundeleben, ein Tier, das eine zweite Chance bekommt. Alle anderen müssen sie zurücklassen. Hören sie winseln und bellen, als sie gehen. Aber es geht nicht anders. Denn das, was hier passiert, die Tötung von Straßenhunden, ist nicht verboten. Es ist kein Verbrechen, bei dem jemand die Tat versteckt. Das Töten ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Vom Staat: Einfangen, Registrieren, Lagern, Frist wahren, Töten. Und am Ende: Abrechnen. Die grausamste Wahrheit an diesem Fall ist nicht nur, dass Hunde sterben, sondern dass ihr Tod planbar, finanzierbar und verwaltbar geworden ist. Karolin und Jule sprechen heute über keinen einzelnen Täter, sondern über ein System…
Hosts: Jule Gölsdorf, Karolin Kandler
Guest: Nathan Goldblat
Organizations: Sisters in Crime
Places: Rumänien
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