
In this episode, Sebastian Hotz discusses the boundaries of free speech and satire in the context of political discourse and legal repercussions.
Was darf man eigentlich noch sagen, Sebastian Hotz? Kubicki darf Merz "Eierarsch" ungestraft nennen, aber wehe ein Schüler tut es. Wir sprechen über Meinungsfreiheit, "Beleidigungen und die neue Empfindlichkeit im politischen Betrieb. Warum werden Bürger wegen „Schwachkopf“-Posts oder satirischer Tweets juristisch verfolgt, während Spitzenpolitiker selbst kräftig austeilen? Wo endet legitime Zuspitzung – und wo beginnt strafbare Entgleisung? Und wer entscheidet das eigentlich: Gerichte, Staatsanwaltschaften, Plattformen oder das Publikum? Ausgehend von Hotz’ Verfahren nach seinen Trump-Tweets geht es um eine größere gesellschaftliche Verschiebung: um die Verrechtlichung von Sprache, die Nervosität der Öffentlichkeit und die Frage, ob der Staat Satire aushalten muss – gerade dann, wenn sie geschmacklos, hart oder unbequem ist. Oder sollen bestimmte Meinungen etwa politisch unterdrückt werden? Immerhin war das Amtsgericht von der Anklage nicht überzeugt und wollte sie nicht zulassen. Erst auf die Beschwerde der Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafkammer dann das Verfahren. Ist das noch lupenrein demokratisch? Außerdem spricht Sebastian Hotz über seinen neuen Roman Sidekick…
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