
In dieser Episode wird diskutiert, warum Mitarbeitende sich nicht mehr unterordnen wollen und welche Veränderungen in der Führungskultur notwendig sind.
In dieser Frag-Holgi-Folge geht es um eine Frage, die mir in letzter Zeit immer häufiger begegnet: Warum wollen sich Bewerber und Mitarbeitende eigentlich nicht mehr unterordnen? Die Klage kennt wahrscheinlich jede Führungskraft. Früher sei man dankbar gewesen, überhaupt einen Job zu bekommen. Heute werde schon beim ersten Gespräch über Homeoffice, Arbeitszeiten und Ausstattung verhandelt. Aber geht es dabei wirklich um Generationen? Ich glaube nicht. Wir sprechen darüber, warum der vermeintliche Generationenkonflikt oft eine falsche Erklärung ist. Und warum hinter vielen dieser Diskussionen eigentlich etwas anderes steckt: die Erwartung von Unterordnung. Denn lange Zeit war Arbeit geprägt von klaren Hierarchien, festen Rollen und Autorität. Wer neu war, hat sich angepasst. Wer unten stand, hat zugehört. Das war der gesellschaftliche Vertrag. Nur funktioniert dieser Vertrag heute immer schlechter. An seine Stelle tritt etwas anderes: Aushandlung. Menschen formulieren Bedürfnisse. Unternehmen formulieren Anforderungen. Und dann wird gemeinsam geklärt, ob das zusammenpasst. Das klingt simpel. Ist aber für viele Organisationen eine echte Umstellung. Denn moderne Führung bedeutet…
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