
Dr. Christian Rosinus discusses a major betting scandal in German professional football and its legal implications.
Manipulierte Pfiffe, millionenschwerer Schaden: Betrug im Wettgeschäft Ein Schiedsrichter im Zentrum eines der größten Wettskandale im deutschen Profifußball und ein Urteil, das die strafrechtliche Bewertung von Sportwetten bis heute prägt. In der aktuellen Ausgabe unserer WM-Special-Reihe bespricht Dr. Christian Rosinus die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15. Dezember 2006 zu den Absprachen und manipulierten Spielen, die diesen Skandal auslösten. Der Fall wirft grundlegende Fragen zur Betrugsdogmatik auf: Wann genau entsteht bei einer manipulierten Wette ein strafrechtlich relevanter Schaden? Und lässt sich eine Täuschung auch dann annehmen, wenn niemand ausdrücklich lügt, sondern nach außen hin neutral handelt? Dr. Rosinus zeigt, wie der BGH diese Fragen beantwortet und wie dabei ein Begriff entstand, der seither die Rechtsprechung zu Sportwetten begleitet: der Quotenschaden. Zudem geht es um die gesetzgeberischen Konsequenzen, die erst Jahre später folgten. Das Urteil der Vorinstanz: LG Berlin vom 17. November 2005 – (512) 68 Js 451/05 KLs (42/05) Hier geht´s zum Urteil des BGH vom 15. Dezember 2006 – 5 StR 181/06: https://openjur.de/u/79621.html…
Host: Dr. Christian Rosinus
Organizations: Bundesgerichtshof, LG Berlin
Books & works: 5 StR 181/06, 512 68 Js 451/05 KLs (42/05)
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