
Rabbiner Alexander Nachama explores the reasons why Moses and Aaron are denied entry to the promised land in the context of the Chukkat-Balak Torah portion.
Im Doppelabschnitt Chukkat-Balak ( 4. Mose 19,1–25,9 ) widmet sich Rabbiner Alexander Nachama der bewegenden Frage, warum Mosche und Aaron das verheißene Land nicht betreten dürfen. Den Auftakt bildet das Gesetz der roten Kuh, deren Asche zur Reinigung dient und deren Fehlen heute als Hindernis für einen neuen Tempel gilt. Im Zentrum steht jedoch Kapitel 20. Mit dem Tod Miriams beginnt der Abschnitt traurig. Der Raschbam deutet die ausdrückliche Erwähnung ihres Begräbnisses: Miriam ist die Erste, die wieder ein reguläres Begräbnis erhält und nicht mehr am Tischa BeAw stirbt. Damit ist die erste, aus Ägypten ausgezogene Generation vollständig verstorben — vierzig Jahre sind vergangen, eine neue Generation tritt an. Doch die Hoffnung trügt: Es fehlt an Wasser, und einem Midrasch zufolge versiegt mit Miriams Tod die mitwandernde Quelle. Das Volk hadert mit den alten Vorwürfen. Gott gebietet Mosche, mit dem Stab zum Felsen zu reden, damit dieser Wasser gebe. Stattdessen schilt Mosche das Volk als ungehorsam und schlägt den Felsen zweimal. Wasser fließt, doch das Urteil folgt: Beide dürfen das Land nicht betreten, weil sie Gott nicht vertraut haben. Nachama bietet mehrere Deutungen…
Host: Rabbiner Alexander Nachama
Books & works: Tischa BeAw, Midrasch, Raschi, Raschbam
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