
Kantor Amnon Seelig discusses the significance of the Schabbat Zaw and its teachings in relation to Pessach.
Im „Wort zum Schabbat“ von ahavta – Begegnungen erläutert Kantor Amnon Seelig aus Mannheim den Wochenabschnitt Zaw (3. Mose 6–8) anlässlich des Schabbat HaGadol, des Schabbats unmittelbar vor Pessach. Seelig erklärt zunächst, dass dieser besondere Schabbat seinen Namen möglicherweise der Haftara verdankt, in der der Begriff „der große Tag“ vorkommt; wahrscheinlicher aber ist, dass der Name auf die alte Tradition zurückgeht, an diesem Schabbat ausnahmsweise eine rabbinische Predigt zu halten – ein Brauch, der erst seit dem 19. Jahrhundert wirklich verbreitet ist. Als musikalische Besonderheit weist Seelig auf den seltenen Toraakzent Schalschelet hin, der in der gesamten Tora nur viermal vorkommt und in dieser Parascha auf dem Wort „We-ischat“ – „und er schächtete“ – liegt. Mit dieser Schächtung übergibt Mose symbolisch das Priestertum an Aaron und seine Söhne (Kapitel 8). Du kannst den Tora-Abschnitt der Woche in der Übersetzung durch Samson Raphael Hirsch lesen und als Podcast hören: https://plus.ahavta.com/p/zaw-ab8 Den inhaltlichen Schwerpunkt legt Seelig auf das in Kapitel 7, Vers 27 ausgesprochene Verbot des Blutverzehrs . Er entfaltet dazu ausführlich die Deutung des…
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