
Kathrin Fischer critiques the mindfulness movement, arguing it serves as a form of ideological self-discipline rather than genuine liberation.
Kathrin Fischer hinterfragt in ihrem Buch „Achtsam geht die Welt zugrunde“ den Boom der Achtsamkeit und bezeichnet ihn sogar als Ideologie. Statt Gelassenheit fordert sie Wut – als Antwort auf eine Welt, die Überforderung individualisiert. Ist Achtsamkeit wirklich eine Mogelpackung? Was, wenn Achtsamkeit nicht befreit, sondern befriedet? Die Podcasterin und Buchautorin Kathrin Fischer argumentiert gegen den Trend, individuelles Verhalten zu optimieren, statt gesellschaftliche Verhältnisse zu verändern. Anknüpfend an Michel Foucaults «Technologien des Selbst» zeigt sie, wie Achtsamkeit im neoliberalen Kontext zur Selbstdisziplinierung wird – von betrieblichen Angeboten für gestresste Mitarbeiter bis zur Fünf-Minuten-Meditation, die man sich in einer kurzen Pause reinziehen kann, um den Stresspegel zu senken. Barbara Bleisch fühlt Kathrin Fischer im «Zimmer 42» auf den Zahn: Auch wenn Achtsamkeit vermarktet und als Mittel zur Ruhigstellung missbraucht wird – können entsprechende Kurse und Apps nicht auch hilfreich sein? Und vermag nicht auch Stille die Welt zu verändern? ____________________ Habt ihr Fragen, Wünsche oder Feedback? Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp…
Host: Barbara Bleisch
Guest: Kathrin Fischer
Books & works: Achtsam geht die Welt zugrunde
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