
Benjamin Stucky discusses the significance of dreams and their potential in creativity and therapy.
«Träume sind Schäume», sagt ein Sprichwort: unnützes, wirres Zeug. Ganz falsch, sagt Benjamin Stucky im «Zimmer 42». Und erzählt, wie er dank dem nächtlichen Kopfkino sogar das fehlende Element in seiner Doktorarbeit fand. Früher galten Träume in vielen Kulturen als göttliche Eingebungen, aus denen professionelle Deuter Kriegsstrategien und politische Programme lasen. Heute helfen sie in Therapien dabei, seelische Konflikte und Vergangenes zu verarbeiten. Doch damit ist ihr Potenzial längst nicht ausgeschöpft: Träume können zu kreativen Einfällen führen oder als Trainingslabor für Logik, Musik oder Sport dienen, sagt Benjamin Stucky, Wissenschaftler an der Universität Zürich. Das nächtliche Kopfkino verdient unsere volle Aufmerksamkeit, sagt er im «Zimmer 42» – denn wer seinen Träumen zuhört, geht wacher und gefestigter durchs Leben. ____________________ Habt ihr Fragen, Wünsche oder Feedback? Wir freuen uns auf eure Nachrichten über WhatsApp an 076 348 41 96 und Mails an zimmer42@srf.ch – und wenn ihr euren Liebsten von uns erzählt. Postadresse: Barbara Bleisch, Sternstunde Philosophie - Zimmer 42, Schweizer Radio und Fernsehen, Meret Oppenheim-Platz 1b, 4053 Basel…
Host: Barbara Bleisch
Guest: Benjamin Stucky
Organizations: Universität Zürich, Schweizer Radio und Fernsehen
Books & works: Träumen Androiden von elektrischen Schafen?
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