
The episode explores the concept of fasting and its significance in human life through a conversation with Françoise Wilhelmi de Toledo.
Schon die Philosophen der Antike haben sich im Verzicht geübt: Um souveräner mit Leid umzugehen und nach einer Periode des Fastens die Lebensfreude neu zu entdecken. Gegenwärtig fasten Christen und Muslime weltweit, und das Intervallfasten ist in aller Munde. Was ist dran am Hype? Mehrere Tage oder Wochen nichts essen – warum sollte man sich das antun? Françoise Wilhelmi de Toledo ist Ärztin und erforscht das Fasten seit Jahrzehnten. Sie sagt: Fasten ist ganz natürlich. Denn anders als Maschinen, sind Menschen zyklische Wesen: Sie wachen und schlafen, kennen Sommer und Winter, essen und fasten. Zumindest war dies lange Zeit so. Mit der 24-Stunden-Gesellschaft und unserem Wohlstand sind die natürlichen Rhythmen aber durcheinandergeraten. Wer das Fasten für sich entdecke, helfe dem Körper, seine natürlichen Funktionen aufrechtzuerhalten, ist die Ärztin überzeugt. Und wenn der Magen nicht mehr knurrt und der Darm nicht mehr blubbert, wird es auch im Innern still und der Blick wandert langsam nach innen. Welchen Hunger stillt der Verzicht? Und wie fastet man wie ein Berg? Barbara Bleisch hat viele Fragen in dieser Episode des Zimmer 42. ____________________ Habt ihr Fragen, Wünsche…
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