
The episode discusses the concept of crisis resilience and the importance of recognizing life's ongoing challenges rather than striving for an illusion of a problem-free existence.
Unser Alltagsbewusstsein ist ein Problem-Löser. Es arbeitet hart daran, möglichst alle Probleme zu beseitigen – bis keine mehr übrig sind. Und genau da liegt ein blinder Fleck. Probleme lösen ist eine wichtige Fähigkeit, keine Frage – ohne sie kämen wir im Alltag keinen Schritt weiter. Aber wenn sich leise die Vorstellung breitmacht, am Ende der ganzen Anstrengung könnte einmal »alles gut« sein, beginnen wir in einer Illusion zu leben. Dann ist die Küche für immer sauber.Der Mülleimer leer.Der Kühlschrank gefüllt.Der Rücken schmerzfrei.Alle Konflikte sind beigelegt.Der Weltfrieden kann kommen. Ein Teil in Dir weiß längst, dass es so nie sein wird. Wir leben von Krise zu Krise. Für das Ego ist das eine schlechte Nachricht – es will sie verdrängen: mit noch mehr Anstrengung oder mit Resignation (die im Grunde auch nur eine Form der Verdrängung ist). Für das wahre Selbst aber ist es einfach das Leben. Und die Überforderung, die Du in einer Krise spürst – welche es auch sein mag –, ist von dort aus gesehen keine Schwäche. Sie zeigt, dass Du hinschaust. Und genau darin liegt eine große Stärke. In dieser Folge geht es darum, was »krisenfest« aus dieser Perspektive wirklich heißt. MEHR…
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