
The episode discusses the existential concerns of youth regarding climate change and resource scarcity, drawing insights from Karl Marx and the concept of creation spirituality.
»Du musst Dich niemals für Dein Dasein entschuldigen«, das kann Kindern gar nicht oft genug gesagt werden – für den Rest ihres Lebens. Denn das kann etwas in ihnen stärken, das sie dringend brauchen werden: Die tiefe Überzeugung, dass die eigene Existenz gewollt ist. Und dass es gut und sinnvoll ist, ein Mensch zu sein. Gerade glauben viele junge Menschen das nämlich nicht. Sie erleben, wie unsere Art zu wirtschaften die Welt ausplündert – und wie Menschen, Tiere, die ganze mehr-als-menschliche Welt unter den Folgen leiden. Und wenn sie ganz konkret daran zweifeln, ob es für sie noch Sinn macht, selbst Kinder in die Welt zu setzen (und viele zweifeln daran!), dann zeigt sich darin eine Scham und eine Art innere Verpflichtung, die Welt vor uns Menschen zu bewahren, obwohl gerade unsere Kinder selbst doch am allerwenigsten die Verantwortung für all das tragen. Sie wissen nur ziemlich genau, dass sie – so zeichnet es sich ab – in eine Welt des Mangels hineingeboren wurden, in der um Ressourcen wie Land, Wasser, Nahrung und Energie erbittert gestritten werden wird. Und dieser Mangel gründet nicht etwa in einem »Zu wenig«, sondern in dem offensichtlichen Unvermögen, das Vorhandene…
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